Müde und schlapp? Tue dir und einem Körper etwas Gutes mit einer Fasten- oder Entschlackungskur

Wir befinden uns in der Fastenzeit, die ihren Ursprung in der Religion hat. Die christliche Fastenperiode beginnt am Aschermittwoch und endet nach 40 Tagen in der Osternacht. Auch in anderen Religionen spielt das Fasten eine Rolle. Die Fastenzeit ist geprägt von Verzicht, vor allem was Nahrungsmittel, Alkohol, Kaffee und andere Genussmittel betrifft.

Heutzutage hat Fasten weniger einen religiösen, sondern vielmehr einen gesundheitlichen Hintergrund. Eine mehrtägige Fastenkur mit Bouillon, Fruchtsäften, Tee und Wasser soll den Stoffwechsel ankurbeln und den Körper von Giftstoffen befreien.

Dazu Biochemikerin Dr. Hania Luczak in einem Interview in der Zeitschrift GEO:

«Der freiwillige Nahrungsentzug wirkt nicht nur verjüngend und regenerierend. Auch die medizinische Bedeutung wird immer klarer. Denn Fasten wirkt wie ein – heilsamer – Schock auf den Körper. Er stellt die Physiologie auf den Kopf und löst ganze Kaskaden von biochemischen Reaktionen aus. So werden etwa spezielle Reinigungsmechanismen angeregt: sozusagen die Müllabfuhr und das Recyclingsystem der Zellen. Oder: Fasten hemmt nachweislich Entzündungen und senkt hohen Blutdruck».

Wem Fasten zu radikal ist, dem empfehlen wir eine Entschlackungskur. Hierbei wird nicht auf feste Nahrungsmittel verzichtet. Der Fokus liegt auf einer leichten und gesunden Ernährung, kombiniert mit der Einnahme von pflanzlichen Bitterstoffen, Basenbädern und beispielsweise einer Leber-Ölkompresse. Diese fördert die Durchblutung der Leber und unterstützt den Entgiftungsprozess. Morgens ein warmes Glas Zitronenwasser auf nüchternen Magen wirkt basisch und regt den Stoffwechsel an. Man sollte während einer Entschlackungskur generell viel trinken (mindestens 2.5 Liter am Tag) und auf Genussmittel wie Kaffee, Zucker, Alkohol und Zigaretten verzichten. Am Ende einer Kur sind Probiotika in Tabletten- oder Tropfenform sinnvoll, da sie zu einer gesunden Darmflora verhelfen. Denn mittlerweile ist bekannt: Ein gesunder Darm ist die Grundlage für ein intaktes Immunsystem.

Wer es etwas genauer wissen möchte, findet nachfolgend ein paar Ausführungen zu den oben erwähnten Massnahmen und Produkten:

Bitterstoffe: Die Einnahme von Bitterstoffen unterstützt die Gallensaftbildung in der Leber, kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt sich positiv aus bei Verdauungsbeschwerden und Kopfschmerzen. Bitterstoffe stimulieren zudem die Geschmacksnerven und haben einen aufmunternden Effekt bei Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Bittere Gemüse wie beispielsweise Artischocken, Chicorée, Rucola und Endivie enthalten viele Bitterstoffe. Aber auch Teemischungen mit Löwenzahn, Artischocke oder Schafgarbe. Unsere Teemischung A Cure For Wellness mit Engelwurz, Erdrauch, Fenchel, Storchenschnabel, Ringelblume und Brennessel reinigt den Körper von innen und eignet sich wunderbar bei Frühjahrskuren.
Bitterstoffe sind auch in Tropfenform erhältlich – zum Beispiel die Gentiana lutea camp Tropfen von Nutrexin aus verschiedenen Urtinkturen.

Engelwurz Hydrolat: Das reine Pflanzenwasser (Hydrolat) der Engelwurz ist ein guter Helfer bei Blähungen und Verdauungsproblemen. Es ist schleimlösend, stärkt den Magen und wirkt als Tonikum auch bei Müdigkeit und Nervosität. In der Chinesischen Medizin wird die Engelwurz auch als Mittel zur Aktivierung der Bauchspeicheldrüse eingesetzt.

Leberwickel: Während des Fastens und Entschlackens ist unsere Leber als zentrales Entgiftungsorgan besonders gefordert. Ein Leberwickel fördert die Durchblutung der Leber und steigert damit ihre Entgiftungsleistung. Dazu empfehlen wir 50ml Johanniskrautöl, 10 Tropfen Karottensamenöl und 10 Tropfen Rosmarinöl. Alle Zutaten mischen, danach ein Drittel der Ölmischung auf eine Kompresse geben und auf den Bereich der Leber legen (Unterhalb des rechten Rippenbogens). Mit einem trockenen Tuch abdecken und Bettflasche oder Kirschenkernsäckchen warmhalten. Maximal zwei bis dreimal wiederholen.

Basenbäder : Basenbäder entgiften die Haut und den Organismus. Durch basisches Badesalz wird der pH-Wert im Wasser erhöht, was für eine sogenannte Osmose sorgt. Das Gesetz der Osmose ist das Ausgleichen. Das heisst, die Säuren aus der Haut und die Basen im Wasser versuchen sich gegenseitig auszugleichen. Dieser Effekt sorgt dafür, dass Säuren und Schlacken über die Hautporen herausbefördert werden.

Biotta Saftwoche : Ganz wichtig beim Fasten: Keine Nulldiät machen! Die frischen Bio Gemüse- und Fruchtsäfte versorgen den Körper während dem Fasten mit wichtigen Mineralien und Vitaminen.

Hast du Fragen rund ums Thema Fasten und Entschlacken? Komm vorbei, wir beraten dich gerne.

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