Kürbis: Zwischen Halloween-Fratze und Superfood

Halloween, ursprünglich auch als «Samhain»-Fest bezeichnet, ist ein traditioneller Brauch mit Ursprung in der Keltenzeit. Die Kelten glaubten, dass in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November die «Grenze zwischen den Welten» offen sei und die Toten auf die Erde zurückkommen, um ihre Verwandten zu besuchen. Mit Lichtern wiesen sie den Geistern der Verstorbenen den Weg. Das „Samhain“-Fest überlebte die Kelten. Die Iren wandelten den Brauch ab. Sie hatten Angst vor den Toten und verkleideten sich mit grausigen Masken und Fratzen, um die Geister abzuschrecken.

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit an Halloween gerne auf den Kürbis. Und zwar nicht nur auf die kunstvoll geschnitzen, mehr oder weniger grusligen Fratzen (die finden wir auch ganz wunderbar), sondern auf seine gesundheitsfördernden Qualitäten:

Die in den Kürbiskernen enthaltenen Phytosterine hemmen Schwellungen und Entzündungen der Prostata, weshalb sie gerne bei gutartiger Prostatavergrösserung eingesetzt werden. Ebenso lindern Phytosterine die Beschwerden bei einer Reizblase. Zur Therapie kann man auf standardisierte Kürbissamenextrakte oder naturbelassene Kürbiskerne zurückgreifen.

Auch Kürbisöl ist sehr gesund: Es weist einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien aus.

Generell ist der Kürbis gut verträglich und besitzt keine Nebenwirkungen.

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