Von gemeinen Holzböcken und blutsaugenden Vampiren

Frühling! Zeit für ausgedehnte Wanderungen, ein Picknick im Park oder ein neues Blumenbeet im Garten! Aber Achtung, irgendwo im Gebüsch versteckt liegt einer auf der Lauer und beobachtet uns. Einer, der uns die Freude verderben will und mindestens so hinterhältig ist wie er heisst: Der gemeine Holzbock, besser bekannt als Zecke.

 

Da sitzt er also und wartet darauf, uns anzuspringen und uns Blut abzuzapfen wie ein Vampir. Anders als seine Blutsauger-Kollegin die Stechmücke, kann der gemeine Holzbock Krankheitserreger übertragen und uns ernsthaft krank machen. Im schlimmsten Fall führt ein Zeckenbiss zu Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

 

FSME wird durch einen Virus ausgelöst. Treten grippale Symptome, Fieber oder Kopfschmerzen ein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wird FSME nicht behandelt, können Hirnhautentzündungen und Lähmungen eintreten, in seltenen Fällen sogar der Tod.

 

Auslöser von Borreliose sind Bakterien. Sieben bis vierzehn Tage nach dem Stich einer infizierten Zecke können die ersten Symptome auftauchen: Kreisförmige Hautrötung, grippale Symptome, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit. Folgen davon können Gelenkentzündungen, Organschäden und Invalidität sein. Suchen Sie bei diesen Anzeichen frühzeitig einen Arzt auf.

 

Sie müssen jetzt aber keine Angst haben, in den Wald zu gehen! Der Wald ist ein friedlicher und erholsamer Ort– und dem gemeinen Holzbock können Sie vorbeugend entgegenwirken.

 

Vorbeugen hilft

 

Es gibt eine ganze Menge an vorbeugenden Massnahmen und Mitteln. Tragen Sie hautbedeckende, helle Kleidung und geschlossenes Schuhwerk. Suchen Sie sich nach Spaziergängen in der Natur gründlich nach Zecken ab. Tragen Sie Zeckenschutzmittel auf, bevor Sie sich in Naturgebieten aufhalten, zum Beispiel:

 

Anti Brumm Zecken Stopp

Schützt bis zu 6h vor Zecken und ist geeignet für Kinder ab 2 Jahren.

 

Zero Bite

Dieses Insektenschutzmittel ist wasserfest und kann auch gegen Entenflöhe eingesetzt werden.

 

 

So behandeln Sie einen Zeckenbiss

 

Haben Sie bei sich oder Ihrem Hund eine Zecke entdeckt? Keine Panik. Ruhig bleiben, durchatmen. Besorgen Sie sich eine Zeckenzange oder eine feine Pinzette. Umfassen Sie damit den Kopf der Zecke und ziehen sie das ganze Tier in einem kontinuierlichen Zug direkt über der Haut heraus. Verwenden Sie niemals Öl für die Entfernung der Zecke. Durch das Öl erstickt die Zecke langsam und entleert ihren toxischen Mageninhalt in die Haut. Danach wird die Einstichstelle gründlich desinfiziert. Am besten kreisen Sie die Einstichstelle ein, um zu beobachten, ob sich die Haut verändert. Stellt sich um die Einstichstelle eine Rötung ein, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

 

Ein Tipp: Die homöopathischen Mittel Ledum und Staphisagria heilen Entzündungserscheinungen an der Einstichstelle.

 

Storchenschnabel Tinktur fördert die Entgiftung und Reinigung über die Lymphe.

 

Spagyrik Zeckenspray made by Drogerie Meer hilft, Ihren Körper nach einem Zeckenbiss von der Viren- und Bakterienlast zu befreien.

 

Haben Sie Fragen? Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich beraten.

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