Aetherische Öle

Aromatherapie

Haben Sie das auch schon erlebt? Sie riechen einen Duft und sofort stellt sich ein positives Gefühl ein? Vielleicht eine angenehme Erinnerung aus der Kindheit oder ein tolles Erlebnis, das sie mit dem Duft verbinden?  Oder das Gegenteil: Ein Geruch, der Sie traurig stimmt?

 

In der Aromatherapie werden gezielt Düfte eingesetzt, die Gesundheit und Wohlbefinden positiv beeinflussen.  Als Therapie mit ätherischen Ölen ist die Aromatherapie Teil der Phytotherapie. Die Duftstoffe werden aus ätherischen Ölen gewonnen, die in Form winziger Öltröpfchen in verschiedenen Pflanzenteilen wie Blüten, Schalen, Früchten, Wurzeln und Blättern in unterschiedlicher Menge eingelagert sind. Typische Pflanzen sind beispielsweise Lavendel, Kamille, Eukalyptus oder Neroli. Die angenehmen Düfte dieser Pflanzenteile wecken im Gehirn positive Gefühle hervor und aktivieren die Selbstheilungskraft des Körpers.

 

Viele Arzneimittel bestehen aus einem einzigen Wirkstoff, zum Beispiel Aspirin. Im Gegensatz dazu sind ätherische Öle komplexe Mischungen aus unterschiedlichen Substanzen. Es gibt sogar Öle, deren komplexe Inhalttstoffe bis heute nicht vollständig entschlüsselt sind – zum Beispiel Rosenöl. 120 der 550 Inhaltsstoffe sind noch nicht identifiziert.

 

In der Naturheilkunde verwendet man die ätherischen Öle der Aromatherapie vor allem für die Behandlung psychosomatischer Beschwerden wie Schlafstörungen, Verstimmung, Nervosität oder Stress.  Auch in der klassischen Schulmedizin ist die Aromatherapie eine häufig eingesetzte Methode zur Unterstützung der medikamentösen Behandlung. In vielen Psychiatrien ist die Aromatherapie fester Bestandteil der Traumatherapie.

 

Ätherische Öle besitzen stark keimhemmende und keimabtötende Eigenschaften. Teebaum- und Manuka Öle werden daher gerne in antiseptischen Hautpflegeprodukten eingesetzt, da sie eine desinfizierende und reinigende Wirkung besitzen. Alle ätherischen Öle haben zudem antibakterielle Eigenschaften. Dies macht sie zu beliebten Heilmitteln, vor allem in der Zahnmedizin. Eingesetzt werden vor allem Zimtrinde, Nelke, Rosmarin, Salbei, Basilikum, Teebaum, Spearmint und Pfefferminze – zum Beispiel in Mundspülungen, Zahnpasta, zur Schmerzbehandlung und Desinfektion.

 

Gerne empfehle ich Ihnen die nachfolgenden ätherischen Öle:

 

Muskatellersalbei

In seiner Molekülstruktur ist Muskatellersalbei dem Hormon Östrogen ähnlich. Darauf sind einige hormonähnliche Wirkungen zurückzuführen. Demensprechend wird es auch gerne in der Frauenheilkunde eingesetzt.

Anwendungsgebiet: PMS, Dysmenorrhoe, Probleme während der Menopause.
Müdigkeit und Erschöpfung, Wochenbettdepression, Angst und Anspannung.

 

Myrrhe

Wie alle Harze schützt die Myrrhe die Haut und heilt Wunden.

Anwendungsgebiet: Zahnfleischentzündungen, Wunden, Narben,  Pilzerkrankungen, Hämorrhoiden,
Appetitlosigkeit und Blähungen.

 

Neroli

Neroli ist eines der stärksten beruhigenden Öle mit antidepressiver Wirkung. Es wird auch als „Prüfungs- und Angstöl“ eingesetzt.

Anwendungsgebiet: Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Ängste, Hautpflegemittel, Schwangerschaftsstreifen, Narben.

 

Oregano

Oreganoöl ist ein besonders starkes Desinfektionsmittel, das vor allem gegen bakterielle Infektionen eingesetzt werden kann. Es kommt auch als Duftstoff in Seifen und Parfums zur Anwendung. In der Lebensmittelindustrie wird es als Geschmackstoff in Pizzen und Tomatensaucen eingesetzt.
Anwendungsgebiet: Bronchitis, Keuchhusten, Blähungen und Darmkrämpfe, Magenverstimmung, Blasenentzündung, Erschöpfung.

 

Möchten Sie mehr erfahren über ätherische Öle? Wir beraten Sie gerne persönlich – kommen Sie vorbei.

 

Übrigens, wir führen bei uns ätherische Öle der Marke Elixan. Die Firma Elixan Aromatica GmbH ist ein Familienbetrieb und steht schon seit zwei Generationen für Qualitätsprodukte im Sektor ätherischer Öle.

 

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